Ashley Montagu war Anthropologe und schrieb viel über die menschliche Natur und das Altern. Sein Gedanke: Der Mensch sollte sich die Eigenschaften der Jugend bewahren, also Neugier, Verspieltheit und Offenheit, und zwar bis ins hohe Alter. „Jung sterben“ ist hier also kein früher Tod, sondern jung im Geist zu bleiben, bis zum Schluss. Die Pointe steckt in der Wortstellung: erst „jung sterben“, dann „so spät wie möglich“.
Quelle: Ashley Montagu, britisch-amerikanischer Anthropologe; Buch „Growing Young“ (1981), dort sinngemäß: Ziel des Lebens sei es, jung zu sterben – so spät wie möglich.