Helen Keller verlor im Alter von knapp zwei Jahren durch eine Krankheit Seh- und Hörvermögen. Mit Hilfe ihrer Lehrerin Anne Sullivan lernte sie sprechen, lesen und schreiben und studierte als erste taubblinde Frau an einem College. Ihre Autobiografie schrieb sie als junge Studentin. „Dunkelheit und Stille“ ist hier wörtlich zu verstehen: Es ist ihre eigene Welt, in der sie dennoch Wunder entdeckt. Der zweite Teil greift ein Bibelwort aus dem Philipperbrief auf, in dem Paulus schreibt, er habe gelernt, in jeder Lage zufrieden zu sein.
Quelle: Helen Keller, „Die Geschichte meines Lebens“ (The Story of My Life), 1903, Kapitel 22.