Thomas Merton war ein amerikanischer Trappistenmönch und einer der einflussreichsten spirituellen Autoren des 20. Jahrhunderts. Der Essayband „Love and Living“ erschien elf Jahre nach seinem Tod. Für einen Mönch, der in Abgeschiedenheit lebte, ist die Aussage bemerkenswert: Der Sinn des Lebens erschließt sich nicht im Rückzug auf sich selbst, sondern in der Beziehung zu anderen. Liebe ist für Merton keine Nebensache, sondern das, wozu der Mensch bestimmt ist. Darum wird der Satz gern bei Hochzeiten zitiert.
Quelle: Thomas Merton, „Love and Living“ (1979, postum herausgegeben von Naomi Burton Stone und Patrick Hart), Teil 1.