⚠ Nach heutigem Stand stammt dieses Zitat nicht von Seneca – siehe Herkunft & Bedeutung.
Bekannt wurde der Satz durch den Rocksong „Closing Time“ von Semisonic aus dem Jahr 1998. Sänger Dan Wilson schrieb das Lied über die Sperrstunde in einer Bar, dachte dabei aber auch an die bevorstehende Geburt seines ersten Kindes. Die Zuschreibung an den römischen Philosophen Seneca ist verbreitet, aber falsch: Wilson hat die Zeile selbst geschrieben und die Seneca-Zuschreibung im Interview ausdrücklich zurückgewiesen. Inhaltlich passt der Gedanke zur Stoa: Alles ist im Wandel, und jedes Ende trägt einen Neubeginn in sich. Im Deutschen drückt Hermann Hesses Gedicht „Stufen“ Ähnliches aus.
Quelle: Seneca fälschlich zugeschrieben; in seinen Werken gibt es keine solche Stelle, Songautor Dan Wilson hat die Seneca-Zuschreibung als falsch zurückgewiesen. Weltweit bekannt als Zeile aus dem Song „Closing Time“ der US-Band Semisonic (Album „Feeling Strangely Fine“, 1998), geschrieben von Dan Wilson.