Die Sätze stammen aus dem inneren Monolog von Leopold Bloom, der in „Ulysses“ einen Tag lang durch Dublin streift und dabei vermeidet, nach Hause zu seiner untreuen Frau zurückzukehren. Am Strand denkt er darüber nach, dass man vor sich selbst nicht davonlaufen kann: Wer flieht, begegnet sich am Ende doch. Der zweite Satz greift ein altes englisches Sprichwort auf, nach dem der längere Weg oft der schnellere ist. Bei Joyce bekommt das eine doppelte Bedeutung, denn der ganze Roman ist ein Umweg nach Hause, nach dem Vorbild der Irrfahrten des Odysseus.
Quelle: James Joyce, „Ulysses“ (1922), Episode 13 („Nausikaa“), Gedanken von Leopold Bloom.