Die Verse stammen aus einem Gedicht, das Bilbo über Aragorn geschrieben hat; im Buch steht es in einem Brief Gandalfs. Aragorn tritt zunächst als zerlumpter Waldläufer namens Streicher auf, ist aber der rechtmäßige Erbe des Königsthrons. Tolkien dreht dafür ein altes Sprichwort um: Aus „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ wird „Nicht alles, was Gold ist, glänzt“. Wahrer Wert zeigt sich also nicht immer an der Oberfläche. Die zweite Zeile ist zum Leitspruch vieler Reisender und Suchender geworden.
Quelle: J. R. R. Tolkien, „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“, 1954. Teil eines Gedichts über Aragorn.