ⓘ Die Zuschreibung an George Herbert ist nicht sicher belegt – siehe Herkunft & Bedeutung.
George Herbert war ein englischer Pfarrer und Dichter des 17. Jahrhunderts. Neben geistlichen Gedichten sammelte er Sprichwörter, viele davon aus dem Französischen, Italienischen und Spanischen übertragen. In dieser Sammlung findet sich der Spruch allerdings nicht, die Zuschreibung an Herbert ist daher zweifelhaft; verbreitet ist auch die Form mit Eichen in der Mehrzahl. Das Bild ist eingängig: Ein Baum, der Wind und Sturm ausgesetzt ist, verankert sich fester im Boden. Übertragen heißt das, dass Krisen einen Menschen nicht nur erschüttern, sondern auch stärken können.
Quelle: George Herbert zugeschrieben, meist mit Verweis auf seine Sprichwortsammlung „Outlandish Proverbs“ (1640, erweitert als „Jacula Prudentum“, 1651); in den vollständigen Ausgaben dieser Sammlung (Pickering 1854, Grosart 1874) ist der Spruch jedoch nicht enthalten, auch sonst lässt er sich in Herberts Werken nicht nachweisen.