Die Zeilen eröffnen das Gedicht „Protest“ der amerikanischen Dichterin Ella Wheeler Wilcox, erschienen 1914 zur Zeit der Frauenrechtsbewegung und kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Das Gedicht fordert, gegen Unrecht die Stimme zu erheben, auch gegen Mächtige. Wer schweigt, obwohl er widersprechen müsste, macht sich mitschuldig. Häufig wird der Satz Abraham Lincoln zugeschrieben, was nicht stimmt. Er wird bis heute bei Protestbewegungen und in Reden über Zivilcourage zitiert.
Quelle: Ella Wheeler Wilcox, Gedicht „Protest“, in: „Poems of Problems“ (1914), Anfangszeilen. Oft fälschlich Abraham Lincoln zugeschrieben.