ⓘ Die Zuschreibung an Napoleon Bonaparte ist nicht sicher belegt – siehe Herkunft & Bedeutung.
Napoleon galt als Feldherr, der Risiken bewusst einging und auf sein Glück, seinen „Stern“, vertraute. Der Satz passt zu dieser Haltung: Wer sich gegen jede denkbare Gefahr absichern will, quält sich mehr, als die Gefahr selbst ihm je schaden könnte. Irgendwann ist es klüger, loszulassen und das Ergebnis dem Schicksal zu überlassen. Überliefert ist der Satz in einer französischen Spruchsammlung von 1912, die Napoleons Aussprüche zusammenträgt; die genaue ursprüngliche Stelle ist unklar. „Abandon one's self to destiny“ heißt „sich dem Schicksal überlassen“ oder „ergeben“.
Quelle: Napoleon Bonaparte zugeschrieben (im Original französisch); nachgewiesen in Jules Bertauts Sammlung „Virilités. Maximes et pensées“ (1912); die englische Fassung stammt aus deren Übersetzung „Napoleon in His Own Words“ (1916, übersetzt von Herbert Edward Law und Charles Lincoln Rhodes). Die ursprüngliche Fundstelle, etwa in den Gesprächen von St. Helena, ist nicht ermittelt.