ⓘ Die Zuschreibung an Jim Elliot ist nicht sicher belegt – siehe Herkunft & Bedeutung.
Jim Elliot war ein US-amerikanischer Missionar, der 1956 mit vier Gefährten in Ecuador getötet wurde, als sie Kontakt zum Volk der Waorani suchten. Seine Frau Elisabeth Elliot machte später seine Tagebücher und Briefe bekannt. Der Satz fordert volle Gegenwart: nicht mit den Gedanken woanders sein, sondern sich ganz auf den Ort und die Aufgabe einlassen, vor die man gestellt ist. Im Englischen lebt er vom Gleichklang „wherever“ und „there“, den „wo immer“ und „da“ im Deutschen gut nachbilden. In der längeren Fassung folgt ein religiöser Gedanke: jede Lage, die man für Gottes Willen hält, ganz auszuleben.
Quelle: Jim Elliot zugeschrieben; stammt nach verbreiteter Angabe aus seinen Tagebüchern, die seine Witwe Elisabeth Elliot herausgab („The Journals of Jim Elliot“, 1978). Genaue Fundstelle nicht ermittelt.