ⓘ Die Zuschreibung an Golda Meir ist nicht sicher belegt – siehe Herkunft & Bedeutung.
Golda Meir war von 1969 bis 1974 Ministerpräsidentin Israels und für ihre trockene, direkte Art bekannt. Laut ihrem Mitarbeiter Simcha Dinitz war es eine ihrer stehenden Wendungen, die sie Menschen entgegenhielt, die sich auffällig kleinmachten. Die Pointe dreht die gewohnte Logik um: Bescheidenheit gilt als Tugend, doch zur Schau gestellte Bescheidenheit ist oft nur verdeckte Eitelkeit. Wer sich demonstrativ kleinredet, erwartet meist Widerspruch und Lob. Meir verweigert genau dieses Lob mit einem einzigen Satz.
Quelle: Golda Meir zugeschrieben; frühester Beleg ist ein Artikel der „New York Times“ von 1969, in dem ihr früherer enger Mitarbeiter Simcha Dinitz berichtet, sie habe den Satz Leuten immer wieder gesagt. Kein Beleg aus eigener Hand.