George MacDonald war ein schottischer Schriftsteller und Prediger, dessen Märchen und fantastische Romane später C. S. Lewis und J. R. R. Tolkien beeinflussten. Der Satz steht in seinem Roman „The Marquis of Lossie“ als Kommentar des Erzählers, als eine junge Frau dem Helden Malcolm ihr Vertrauen schenkt. Der Gedanke: Liebe entsteht oft ohne eigenes Zutun und kann blind sein, Vertrauen dagegen muss man sich verdienen. Darum ehrt es mehr. „To be trusted“ ist passiv und heißt „dass einem vertraut wird“, nicht „Vertrauen“ als Gefühl.
Quelle: George MacDonald, Roman „The Marquis of Lossie“ (1877); Bemerkung des Erzählers über den jungen Helden Malcolm.