ⓘ Die Zuschreibung an Dan Quayle ist nicht sicher belegt – siehe Herkunft & Bedeutung.
Dan Quayle war von 1989 bis 1993 Vizepräsident der USA unter George H. W. Bush und wurde vor allem durch seine sprachlichen Patzer bekannt. In Sammlungen solcher „Quayleisms“ steht auch dieser Satz, dessen Komik in der Tautologie liegt: Die Zukunft liegt ja ohnehin im Morgen. Ob Quayle ihn wirklich so gesagt hat, ist nicht gesichert; eine ähnliche Wendung erschien schon rund hundert Jahre vor seiner Zeit in amerikanischen Zeitungen. Wohlwollend gelesen ist der Satz eine unbeholfene Form von Zweckoptimismus. Heute wird er meist als Beispiel für unfreiwillig komische Politikersprache zitiert.
Quelle: Dan Quayle zugeschrieben, unter anderem in Sammlungen seiner Versprecher („Quayle Quarterly“); eine datierte Rede ist nicht ermittelt. Die Formel ist bereits im 19. Jahrhundert in US-Zeitungen nachweisbar.