⚠ Nach heutigem Stand stammt dieses Zitat nicht von Buddha – siehe Herkunft & Bedeutung.
Der Satz wird dem Buddha zugeschrieben, steht so aber in keiner buddhistischen Schrift. Vorbild sind die Anfangsverse des Dhammapada, einer alten Spruchsammlung: Dort heißt es sinngemäß, der Geist gehe allen Dingen voran, und wer mit getrübtem oder klarem Geist handle, dem folge Leid oder Glück. Gemeint ist also nicht, dass man wird, woran man denkt, sondern dass die innere Verfassung über die Folgen des Handelns entscheidet. Die moderne Fassung klingt eher nach Ratgeberliteratur und „positivem Denken“. Weil im Englischen das Komma fehlt, wird der zweite Satz leicht als Frage missverstanden; gemeint ist: Was du denkst, das wirst du.
Quelle: Nicht in den buddhistischen Schriften belegt. Freie und ungenaue Umdeutung der ersten Verse des Dhammapada (Pali-Kanon, Verse 1–2), wonach der Geist allen Dingen vorangeht.