ⓘ Die Zuschreibung an Alexander Graham Bell ist nicht sicher belegt – siehe Herkunft & Bedeutung.
Der erste Halbsatz ist ein jahrhundertealtes Sprichwort, im Spanischen etwa „Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere“, das Cervantes in „Don Quijote“ verwendet. Die längere Fassung mit dem bedauernden Blick zurück war schon um 1909 im Umlauf, damals Jean Paul zugeschrieben, und erschien 1929 bei Helen Keller. Dem Erfinder Alexander Graham Bell wird sie erst seit 1935 zugeschrieben, mehr als ein Jahrzehnt nach seinem Tod (1922). Ihr Urheber ist unbekannt. Die eigentliche Pointe steckt im zweiten Teil: Nicht das Ende einer Möglichkeit ist das Problem, sondern dass wir so lange darauf starren, dass wir die neue übersehen.
Quelle: Alexander Graham Bell zugeschrieben; ein Originalbeleg ist nicht bekannt. Der erste Teil ist ein altes Sprichwort, im Spanischen schon Mitte des 16. Jahrhunderts belegt und später auch bei Cervantes („Don Quijote“) zu finden.