⚠ Nach heutigem Stand stammt dieses Zitat nicht von Albert Einstein – siehe Herkunft & Bedeutung.
Einstein wird der Satz oft zugeschrieben, in seinen Schriften findet er sich nicht. Er passt sogar schlecht zu ihm: Einstein misstraute dem Zufall in der Physik, berühmt ist sein „Gott würfelt nicht“. Die Vorform stammt vom französischen Dichter Théophile Gautier (1845); die heutige englische Fassung entstand erst in den 1970er- und 1980er-Jahren. Die Aussage ist ein Gedankenspiel: Was wir Zufall nennen, könnte eine verborgene Absicht sein, die sich nicht zu erkennen gibt.
Quelle: Nicht von Albert Einstein. Vorform bei Théophile Gautier, „La Croix de Berny“ (1845): Der Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht unterschreiben will. Oft fälschlich Anatole France zugeschrieben, der in „Le Jardin d'Épicure“ nur schrieb, der Zufall sei letztlich Gott. Die englische Fassung „God's way of remaining anonymous“ ist erst ab den 1970er-Jahren belegt.